In losen Notaten von einer halben bis maximal drei Seiten wird die Lebensgeschichte der Geschwister Adrian und Carla evoziert. Sie sind früh von ihrer Mutter verlassen worden und erfahren als Erwachsene auf je eigene Weise die Schwierigkeit dauernder Bindung. Der Roman hält ihre Erfahrungen fest, so wie Adrian Szenen aus seiner frühesten Kindheit bewahrt: als «einzelne aus dem Bild gefallene Mosaiksteine, die im besten Fall ganz geblieben und mit Gefühlen verbunden sind.» (Daniel Rothenbühler)